YogKos: Chakren, Aura-?-Fotografie in Offenbach und Ingelheim
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Chakren+Aura-?-Fotografie

Aura-?-Foto Als Yogalehrer ist es auch unsere Aufgabe, Menschen für die spirituellen Aspekte des Daseins zu sensibilisieren.

Immer sollte dies verbunden sein mit der Vermittlung eines profunden Grundwissens, das unsere naturwissenschaftliche westliche Denkweise angemessen berücksichtigt und notwendige Erweiterungen oder Ab-grenzungen nachvollziehbar einsichtig werden lässt. Nur so haben wir eine Möglichkeit, Missverständnisse, Unwissen oder gar Wichtigtuerei und Scharlatanerie zu erkennen und uns davor zu schützen.

Diese Website und das Programm Aura-?-Fotografie möchten einen Beitrag dazu leisten, als Yogalehrer müssen wir das tun, und als Physiker kann ich das tun.

Informationen zum Programm

Möchten Sie die Wirkung einer Yogastunde auf Körper, Geist und Seele einmal bildlich dokumentieren?

Sie planen einen Kurs oder Workshop mit geistig-spiritueller Zielsetzung und würden gerne die Fortschritte der einzelnen TeilnehmerInnen mit einem Erinnerungsfoto festhalten?

Oder wünschen sie einfach einmal selbst Aura-?-Fotos zu erstellen, um mit der Thematik und ganz besonders der Problematik vertraut zu werden?

Aura-?-Foto Das Programm bietet Ihnen diese Möglichkeiten und lässt zusätzlich weit-reichenden Spielraum für persönliche Einstellungen und Modifikationen: Machen Sie mit einer Digitalkamera oder einer WebCam ein Bild der betreffenden Person, lassen Sie die Person am Rechner einige Fragen beantworten, und das Programm erstellt Ihnen ein Aura-?-Foto, einzeln oder als Vergleich, auf Wunsch mit Ausdruck.

Kostenloser Download einer Demoversion:

    http://www.yogkos.de/online-shop/online-shop.htm

Die Demoversion ist in einigen Funktionen eingeschränkt. Entspricht das Programm Ihren Vorstellungen, erhalten Sie nach Überweisung eines kleinen Unkostenbeitrages per eMail den Registrierungscode zum Freischalten!


Übersicht der Website:

- Warum üben Chakren und Aurafotos eine solche Faszination aus?
- Das klassische materielle Weltbild
- Das spirituelle esoterische Weltbild
- Chakren und Aura, ein Teil der Emotional- oder Astralebene
Aura-?-Foto - Von der Kirlian-Fotografie zur Coggins-Camera
- Physische und psychische Sinne
- Kundalini-Yoga
- Literaturverzeichnis und Erläuterung


Es ist uns bewusst, dass eine Thematik dieser Größenordnung auf einer WebSite nur punktuell, keinesfalls aber erschöpfend behandelt werden kann. Wir hoffen aber, einem interessierten und mit der Materie einiger-maßen vertrauten Leser zumindest einige wichtige Informationen und hilfreiche Einsichten vermitteln zu können.


Warum üben Chakren und Aurafotos eine solche Faszination aus?

The mind of a worldly man with base desires and passions moves in the Muladhara and Svadhishthana Chakras or centres situated near the anus and the reproductive organ respectively.

If one`s mind becomes purified the mind rises to the Manipura Chakra or the centre in the navel and experiences some power and joy.

If the mind becomes more purified, it rises to the Anahata Chakra or centre in the heart, experiences bliss and visualises the effulgent form of the Ishta Devata or the tutelary deity.

When the mind gets highly purified, when meditation and devotion become intense and profound the mind rises to Visuddha Chakra or the centre in the throat, and experiences more and more powers and bliss. Even when the mind has reached this centre, there is a possibility for it to come down to the lower centres.

When the Yogi reaches the Ajna Chakra or the centre between the two eyebrows he attains Samadhi and realises the Supreme Self, or Brahman. There is a slight sense of separateness between the devotee and Brahman.

If he reaches the spiritual centre in the brain, the Sahasrara Chakra, the thousand-petalled lotus, the Yogi attains Nirvikalpa Samadhi or superconscious state. He becomes one with the non-dual Brahman. All sense of separateness dissolves. This is the highest plane of consciousness or supreme Asamprajnata Samadhi. Kundalini unites with Siva. The Yogi may come down to the centre in the throat to give instructions to the students and do good to others (Lokasamgraha).

Sri Swami Sivananda, XII


Viele Menschen glauben nun, man könne mittels Aurafotos die Aktivität der Chakren erkennen und daraus wiederum auf die spirituelle Entwicklungsstufe des Menschen und auf seine Fähigkeiten und Eigenschaften schließen. Wie wir sehen werden, ein dreifacher Fehlschluss, dem erstaunlicherweise gelegentlich sogar Mediziner und Psychologen zum Opfer fallen.



Das klassische materielle Weltbild

Chakren und Aura liegen in der Emotionalebene, sie zu erkunden macht nur Sinn, wenn wir bereit sind, unser klassisches materielles Weltbild zu einem spirituelleren, mehr esoterischen Weltbild zu erweitern. Wir müssen und wollen dabei keineswegs unsere Bildung und unser wissenschaftliches Denken verleugnen, geistige Offenheit hat nichts mit naiver Gutgläubigkeit gemein. Wir müssen lediglich bereit sein, unseren hochtrainierten Verstand einmal auf eine andere Sichtweise einzustellen, Wissenschaft bedeutet Schaffen von Wissen, ohne Einschränkung. Hans Peter Dürr, Naturwissenschaftler, langjähriger Wegbegleiter von Werner Heisenberg und später Direktor des Heisenberg-Institutes, sagt:

Aber wir können sehr wohl aus dieser Enge herauskommen, wenn wir wirklich verstehen, dass wir gar nicht in einer Sackgasse sind. Wir müssen nur ein paar Zäune überspringen - und dann sind wir in der freien Natur und können uns wieder bewegen. Viele glauben, es sind unüberwindliche Mauern und sehen gar nicht, dass es bloß Zäune sind, die man nur überspringen muss. Der Weg zu diesen Lösungen heißt Entkrampfung, Lockerung, Öffnung oder Befreiung von diesen Fesseln. Unserem Leben wieder die Lebendigkeit zurückzugewinnen, die wir brauchen, um aus dieser Enge herauszukommen.

Das heißt aber letztlich auch, dass wir wieder die spirituelle Dimension unserer Existenz erkennen müssen, die wir verdrängt haben. Wir müssen dazu keine Esoteriker werden, sondern Spiritualität ist etwas ganz Bekanntes, zu dem wir alle Zugang haben, obwohl viele es vielleicht noch gar nicht bemerkt haben. In diese Richtung führen auch die naturwissenschaftlichen Überlegungen, die uns haben erkennen lassen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit ist.

Das kann ich jetzt schon vorwegnehmen: Das Fundament unserer Wirklichkeit ist nicht die Materie, sondern etwas Spirituelles, das gar nicht begreifbar ist.

Hans Peter Dürr, 44-45

Das ursprüngliche klassische Weltbild der Naturwissenschaft geht von unbelebter Materie aus, welche einem Uhrwerk gleich präzise den Gesetzmäßigkeiten folgt. Daraus die Entstehung von Leben, Bewusstsein und Wille zu erklären, ist eine ungeheuere Herausforderung, wir erinnern an die Bedeutung der Harnstoffsynthese von Friedrich Wöhler 1828 oder empfehlen: www.frustfrei-lernen.de/biologie/entstehung-des-lebens.html

Weitere Forschung führte zu weiteren Erschütterungen dieses Weltbildes. War Kraftübertragung zunächst augenscheinlich nur im direkten Kontakt möglich, zeigten alsbald Gravitationstheorie und besonders elektromagnetische Feldtheorie die Unmöglichkeit des direkten Kontaktes. Das vedische Prinzip der Maya, der Sinnestäuschung (maya, Sanskrit, täuschende Kraft Brahmans; die verschleiernde und projizierende Kraft im Universum) im indischen Raum seit Jahrtausenden zumindest theoretisch bekannt, wurde ganz langsam auch im Westen offenbar: Die Welt ist nicht so, wie sie uns erscheint.

Einsteins Äquivalenz von Masse und Energie enttarnte Materie als kondensierte Energie, Erkenntnisse der Quantenmechanik wie etwa das Prinzip der Verschränkung - räumlich getrennte Elektronen erfahren noch immer Kunde vom "Schicksal ihrer Kollegen" - offenbaren Qualitäten, welche bis dato auf religiösen Bereiche beschränkt waren: "... hört alles, sieht alles, ist überALL ...".

Ich habe als Physiker fünfzig Jahre lang - mein ganzes Forscherleben - damit verbracht zu fragen, was eigentlich hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre an etwas gearbeitet, was es gar nicht gibt. Das war eine erstaunliche Erfahrung: Zu lernen, dass es das, von dessen Wirklichkeit alle überzeugt sind, am Ende gar nicht gibt.

Hans Peter Dürr, 44



Das spirituelle esoterische Weltbild

Das spirituelle oder esoterische Weltbild geht vom Geistig-Seelischen, vom Bewusstsein aus. Diesem werden zwei unterschiedliche Qualitäten zugeordnet, einmal die Fähigkeit des Bewusst-Seins und einmal die Fähigkeit des Aktiv-Seins:

This static Sakti is affected by Pranayama and other Yogic practices and becomes dynamic. These two functions, static and dynamic, are termed "sleeping" and "awakening" of the Kundalini.

Sri Swami Sivananda, 35

In letzteren Falle, wenn das Bewusstsein aktiv ist, entwickelt es zunächst Gedanken oder Ideen, welche immer intensiver und kraftvoller zu bildhaften Vorstellungen werden können und letztendlich durch weitere Verdichtung und Konzentration materielle Form annehmen:

. . . First She creates mind, and then matter. This latter becomes more and more dense. It has been suggested that the Mahabhutas are the Densities of modern science: . . . However this be, it is plain that the Bhutas represent an increasing density of matter until it reaches its three dimensional solid form.

Sri Swami Sivananda, XXIV

Es gibt nun unterschiedliche Einteilungen, für unsere Belange ist es am hilfreichsten, zwischen vier Ebenen zu unterscheiden:

Die spirituelle oder Bewusstseinsebene
die Ebene des Geistes, der Seele, des Bewusstseins selbst

Die mentale oder Kausalebene
eine Ebene, in der Gedanken und Ideen geboren werden

Die emotionale oder feinstoffliche oder Astralebene
hier bekommen die Gedanken und Ideen mehr Willen zum Sein und mehr Antriebskraft (e motio)

Die materielle oder grobstoffliche Ebene
unsere "reale" Welt der manifestierten Gedanken und Ideen

Beobachten Sie sich einmal, wenn Sie etwas überdenken oder ein Thema diskutieren, das Sie nicht sonderlich betrifft. Wie leicht das geht, wie flexibel und geistig beweglich man im mentalen Bereich noch ist. Das wird schon schwieriger, wenn Sie sich im emotionalen Bereich bewegen, wenn Sie schon Arbeit in die Thematik investiert haben und emotionalen Kräften unterliegen. Beobachten Sie einmal eine Person in großer Trauer oder in Wut, auch wenn noch immer im feinstofflichen Bereich, ist schon eine beachtliche Massigkeit und Trägheit zu verspüren. Kennen Sie das Gefühl, wenn ein schwerwiegendes Problem sich plötzlich in Luft auflöst und Sie den Eindruck haben, eine gewaltige Last sei von Ihren Schultern gefallen? Ganz wie Hans Peter Dürr oben sagt: " . . . Spiritualität ist etwas ganz Bekanntes, zu dem wir alle Zugang haben, obwohl viele es vielleicht noch gar nicht bemerkt haben".

Und der letzte Schritt, das Verdichten zu Materie? Erfahrungsgemäß können andauernde geistig-seelische Belastungen im Laufe der Zeit/Jahre zu körperlichen Symptomen führen, sich also tatsächlich manifestieren. Der Psychologe Kurt Tepperwein sagt:

Jede bildhafte Vorstellung, die uns erfüllt, hat das Bestreben, sich zu verwirklichen.

Kurt Tepperwein, 259

Nach spirituell-esoterischer Lehre manifestiert sich Gott (Brahman) in unendlich vielen Individualseelen (Atman). Bedenken wir nun, dass ein einzelner Mensch kein Hochhaus bauen kann, eine große Gemeinschaft von Menschen aber schon, warum sollte dann für einen Gott im Sinne der Gemeinschaft aller Wesen die Schöpfung des Universums nicht vorstellbar sein?

Als geistige Wesen mit einem Körper existieren wir auf vier Ebenen, unsere fast ausschließliche Beschränkung auf körperliche Sinne und technische Sensoren reduziert unser Dasein auf nur eine von vier Ebenen und macht uns mehr oder weniger zu drei Viertel blind. Ein ganzheitlicher Mensch wird immer bemüht sein, seinem "blinden Bruder die Hand zu reichen", heller wird es aber nur werden, wenn der Bruder selbst bereit ist, die Augen wieder zu öffnen und sich dem Lichte nicht länger zu verschließen.

Die gegenwärtige Welt glaubt, der Verstand könne die höchste mögliche Erfahrung der Wirklichkeit vermitteln. Die vedischen Seher maßen dem Verstand gebührende Bedeutung zu, aber betrachteten ihn niemals als die Quelle der höchstmöglichen Erfahrung der Wirklichkeit.

Sri Chinmoy, 20

Oder mit obigen Worten von Hans Peter Dürr: "Das Fundament unserer Wirklichkeit ist nicht die Materie, sondern etwas Spirituelles, das gar nicht begreifbar ist."


Chakren und Aura, ein Teil der Emotional- oder Astralebene

Whenever there is an interlacing of several nerves, arteries and veins, that centre is called "Plexus." The physical material plexuses that are known to the Vaidya Shastra are:- Pampiniform, Cervical, Brachial, Coccygeal, Lumbar, Sacral, Cardiac, Esophageal, Hepatic Pharyngeal, Pulmonary, Ligual Prostatic Plexus, etc. Similarly there are plexuses or centres of vital forces in the Sukshma Nadis. They are known as "Padma" (lotus) or Chakras.

Chakras are in the Linga Sarira (astral body) . . . Each Chakra has control and function over a particular centre in gross body. . . . as the gross matter is the result of the subtle matter. Without the subtle body, the gross body is impossible.

Sri Swami Sivananda, 24, 55

Als Teil der Emotionalebene sind Chakren und Aura in der materiellen Ebene oder mit Mitteln der materiellen Ebene nicht sichtbar und nicht direkt nachweisbar, weder mit unseren Augen noch mit unseren technischen Hilfsmitteln:

. . . The Chakras are not perceptible to the gross senses. Even if they were perceptible in the living body which they help to organise, they disappear with the disintegration of organism at death. Just because post-mortem examination of the body does not reveal these Chakras in the spinal column, some people think that these Chakras do not exist at all, and are merely the fabrication of a fertile brain. This attitude reminds us of a doctor who declared that he had performed many post-mortems and had never yet discovered a soul!

Since they are made up of subtle matter they cannot be seen by the naked physical eyes and you cannot make any test-tube experiments in the physical plane . . .

Chakras are in the Linga Sarira (astral body) . . . Each Chakra has control and function over a particular centre in gross body. These cannot be seen by the naked eyes. Some foolish doctors search for the Chakras in the physical body. They cannot find them there. Since they cannot find any Chakra in a dead body, they lose faith in Shastras and Yogic Kriyas.

Sri Swami Sivananda, XII, 14, 24

Chakren und Aura verursachen in der materiellen Ebene allerdings eine Wirkung, und umgekehrt haben Veränderungen in der materiellen Ebene auch eine Auswirkung auf Chakren und Aura:

The subtle lines, Yoga Nadis, have influence in the physical body. All the subtle (Sukshma)Prana, Nadis and Chakras have gross manifestation and operation in the physical body. The gross nerves and plexuses have close relationship with the subtle ones. You should understand this point well. Since the physical centres have close relationship with the astral centres, the vibrations that are produced in the physical centres by prescribed methods, have the desired effects in the astral centres . . .

Sri Swami Sivananda, 14

Also noch einmal:
Alle vermeintlichen Fotos oder vermeintlichen Messungen der Chakren sind allenfalls Fotos oder Messungen ihrer Wirkung, können aber niemals eine direkte Informationen über die Chakren selbst darstellen. Etwas, das in der materiellen Ebene erfassbar oder darstellbar ist, kann nicht zugleich der Emotionalebene angehören!

Ein Vergleich mag das verdeutlichen: Angenommen, der Chef einer großen Firma genehmige aus seinem Büro im zwanzigsten Stockwerk einen fetten Jahresbonus. Natürlich zeigt das Auswirkung auch in Parterre, aber alles was wir da sehen oder fotografieren, sind nur die glücklichen Gesichter der Mitarbeiter, nicht jedoch den Chef selbst.

Und genau an diesem Problem scheitern alle Versuche, Chakren und Auren nachzuweisen oder gar zu fotografieren


Von der Kirlian-Fotografie zur Coggins-Camera

Die Kirlian-Fotografie erzeugt Entladungen in einem hochgespannten und hochfrequenten (Skineffekt zum Schutz der Testperson)
Kirlian-Fotografie Geräteaufbau
elektromagnetischen Feld. Elektronen, welche diese Entladung herbeiführen, regen dabei die Moleküle der Luft zum Leuchten an. Kirlian-Fotografie mit Polaroid-Fotopapier Die wunderschönen Korona-Entladungs-Bildern zeigen also nicht die Aura etwa der Fingerkuppen an, sondern lediglich das Aufleuchten der im Entladungsbereich getroffenen Luftmoleküle! Natürlich lässt sich damit Kirlian-Fotografie mit WebCam auch die "Aura" einer Büroklammer zeigen.

Die Aura der Fingerkuppen beeinflusst ganz sicher den umgebenden Raum und damit wahrscheinlich auch eine Entladung, aber wie??? Welche Rückschlüsse sind möglich? Und wird dieser Einfluss nicht durch Parameter wie Anpressdruck der Fingerkuppe, Dicke der Hornhaut, Wasser- und Salzgehalt des Körpers, Luftfeuchtigkeit und mehr völlig überlagert???

Solche Versuche kann man natürlich auch mit Blättern von Pflanzen durchführen. Schneidet man nach einigen Versuchen jetzt einen Teil ab und lässt nicht die nötige Sauberkeit Kirlian-Fotografie mit WebCam walten, können am Abdeckglas noch Pflanzen- oder Feuchtigkeitsreste verbleiben, welche den Entladungsvorgang mit beeinflussen und so auch an den Stellen ein Koronar-Bild des Blattes liefern, an denen gar kein Blatt mehr ist. Kirlian-Fotografie mit WebCam Voreilige Deutungen hatten hier fälschlicherweise einen Nachweis der Aura des Blattes erhofft.

Wir haben zur Vereinfachung extrem unsauber gearbeitet, das Blatt einfach durchschnitten und einen halben Millimeter verschoben. Die Video-Aufnahmen zeigen Ihnen, wie an er Schnittstelle der "Lebensfunke" versucht, den Spalt zu überwinden:

>>> Zum Video-Clip1 (*wmv)
Bitte erschrecken Sie dabei nicht über die Hintergrundkulisse der elektrischen Entladung!!!

>>> Zum Video-Clip2 (*wmv)
Wie Video-Clip1, jedoch mit größerem Trennspalt.

Konstantin Korotkov, Professor für Physik an der Staatlichen Technischen Universität von St.Petersburg in Russland, erhielt für seine Weiterentwicklung der Kirlianfotografie zur GDV (Gas-Entladungs-Visualisierungs) - Technik für Frühdiagnostik 2001 die offizielle Genehmigung der russischen Gesundheitsbehörde. Er bemühte sich um eine Standardisierung bei der Erfassung der Messwerte, setzte Computerbildbearbeitung ein, übernahm die Erkenntnisse der Akupunktur, wonach zwischen Fingerkuppen und Organen im Körper ein energetischer Zusammenhang besteht, erstellte eine repräsentative Datenbank zahlreicher entsprechender Aufnahmen von gesunden und kranken Personen und konnte so durch Datenvergleich im Rahmen einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine Frühdiagnose erstellen.

Seine Auffassung von Aura? Ein elektromagnetisches Feld, das durch elektrische Ströme im Körperinnern erzeugt wird und bis über die Körperhülle hinaus reicht. Elektromagnetische Felder aber sind der materiellen Ebene zugehörig:

Kundalini is the cosmic power in individual bodies. It is not a material force like electricity,magnetism, centripetal or centrifugal force. It is a spiritual potential Sakti or cosmic power. In reality it has no form.

Sri Swami Sivananda, 34

Weitere Verbesserungen der biometrischen Messmethoden wie Ag/AgCl-Elektroden mit federgelagerten Untersuchungselektrodengriffeln und einer Salzbrücke sowie biphasischen Stromimpulsen erfolgten seitens Bruce Pomeranz, Professor an der Universität von Toronto, der die Frage untersuchte, ob Akupunkturpunkte einen niedrigeren Hautwiderstand aufweisen als die umgebende Haut.

Einer der wohl bekanntesten Kamera-Computer-Systeme zur Aurafotografie(?) kommt von Aura Imaging: Der Kopf der Testperson wird fotografiert, im Bild zeichnet dann der Rechner ein wolkenähnliches Gebilde, nach Aussage des Herstellers in Abhängigkeit von Messwerten, die während der Aufnahme von Handsensoren ermittelt werden. Die vorherstehend erwähnte Entwicklung findet Beachtung in silberfarbenen Messkontakten, Rechnereinsatz, Bildbearbeitung, unerfreulicherweise aber stößt man im Umgang mit biometrischen Standards und physikalischen Gesetzen auf nicht annehmbare unwissenschaftliche Willkür. Wir zitieren von der deutschen Website (Stand 26.12.2011):

www.auraimaging.de/products/auracam.shtml

Die Aurakamera besteht aus zwei Handsensoren, die mit der Kamera über Kabel verbunden werden. In der Kamera wird Polaroid-Sofortfilm eingelegt. Wie beim Fotografen wird die Kamera justiert und auf den Kunden ausgerichtet.

Der Kunde legt jeweils die linke und rechte Hand auf entsprechende Handmeßsensoren. Die AURA CAMERA 6000 / Coggins Camera mißt dann während der Belichtungszeit des Films über Dual-Sensoren standardisierte, festgelegte Biofedback-Parameter in der Handinnenfläche der Person. Die gemessenen Resonanzpunkte und -bereiche stehen mit dem gesamten Organismus und dem elektromagnetischen Feld in Resonanz und geben uns somit Auskunft über die energetischen und aurischen Qualitäten eines Menschen. Durch ein patentiertes Verfahren werden diese Parameter als ein strahlendes, farbiges Aurafeld um den Körper auf das Polaroid-Sofortbild oder einen Computerschirm bzw. Fernseher projiziert und innerhalb einer Minute können sie Ihrem erstaunte Kunden ein AURA-IMAGING-FOTO als richtiges, brilliantes Farbfoto oder einen Computer-Farbausdruck überreichen.

Aura-?-Foto


Wir hoffen, Ihnen mittlerweile ausreichend Wissen vermittelt zu haben, um sich selbst ein Urteil zu bilden. Verblüffenderweise schaffte es zumindest im Jahre 2010 eine Coggins-Camera sogar bis in eine private deutsche Naturheilklinik und wurde dort auch zur Diagnose eingesetzt.

Der Name der Klinik und des Arztes sind uns bekannt. Wir sind jedoch der Meinung, wer trotz bester Absicht einmal irrt, hat ein Recht auf Schutz und nicht auf Bloßstellung. Allerdings wäre gerade im Bereich alternativer Medizin ein profunderes Verständnis der Apparatetechnologie im Interesse der Sache selbst sehr hilfreich:

Am 6. Mai 1990 gab es in Bad Homburg ein Mora-Fortbildungsseminar für Ärzte und Heilpraktiker. Ein Sachverständiger für Baubiologie erläuterte den anwesenden Damen und Herren, wieso feinenergetische Körpermessungen verschiedener Mediziner beim selben Patienten zu höchst unterschiedlichen Diagnosen führen: Weil elektrische, magnetische, statische und dynamische Störfelder der Umgebung, Radioaktivität in Baumaterialien und nicht zuletzt die Störstrahlung unzureichend abgeschirmter Elektroakupunktur-Apparate selbst um ein Vielfaches stärker sind als das zu Messende im Patienten selbst !!!


Physische und psychische Sinne

... Das Bewusstsein der Einheit ging uns jedoch in dem Moment verloren, als wir begannen, uns allein auf die Informationen zu verlassen, die über die physischen Sinne und den rationalen Verstand zu uns kommen, um darüber unseren Ursprung und unsere göttliche Basis zu vergessen.

Sharamon,.Baginski, 43

Mit welchem Körperorgan fühlen wir? Womit nehmen wir Gedanken, Konzepte und bildhafte Vorstellungen wahr? Womit erfahren wir Intuition? Fast hätten wir sie vergessen, die geistigen Sinne! Kann auf diesem Weg mehr herausgefunden werden?

Chakren dienen zur Kontrolle körperlicher Funktionen, sie korrelieren mit Plexen und endokrinen Drüsen:

Each Chakra has control and function over a particular centre in gross body. . . . as the gross matter is the result of the subtle matter. Without the subtle body, the gross body is impossible.

Sri Swami Sivananda, 24

Es wäre also völlig widersinnig, wenn nun " . . . a worldly man . . ." an einer Unterfunktion seiner oberer Chakren leiden müsste. Außerdem setzt er erfahrungsgemäß sehr wohl seinen Kopf ein, um eine optimale Befriedigung seiner " . . . base desires and passions . . ." zu gewährleisten. Umgekehrt, warum sollte ein bewussterer Mensch zum Ausgleich an Störungen seines Verdauungstraktes erkranken?

Hundertprozentige Chakrenaktivität wäre somit ein Hinweis auf einen gesunden Körper, keineswegs aber ein Hinweis auf eine bestimmte spirituelle Entwicklungsstufe. Ein Chakrenaktivität von 50% bedeutete nicht, der halbe Weg zu Samadhi ist bereits zurückgelegt, lieber sollte vorsorglich einmal der Hausarzt konsultiert werden.

Es trifft nicht immer auf Gegenliebe und auf Unterstützung, wenn wir bemüht sind, unsere Ziele zu erreichen. Oft gibt es beträchtliche Schwierigkeiten und Widerstände, und manchmal scheitern wir sogar. Die Art und Weise wie wir darauf reagieren, die "emotionalen Nebenwirkungen" wie Begeisterung, Gleichgültigkeit, Antagonismus, Wut, Angst, Resignation und mehr, wirken ihrerseits als Gegenkräfte fördernd, hemmend oder gar blockierend auf die Emotionalebene ein: Psychosomatische Auswirkungen, die im Körper Funktionsstörungen nach sich ziehen können.

Hier setzt übrigens Aura Soma an, das mit seinen wohltuenden Essenzen die Gegenkräfte aufzulösen und die ursprünglichen Kräfte zu stärken sucht.

Würde uns die Kenntnis "emotionaler Nebenwirkungen" Rückschlüsse auf die Aktivität bestimmter Chakren ermöglichen?

Die Wechselbeziehungen zwischen Gefühlen und Körperreaktion sind bekannt. Wut, Spannung und Fluchtbereitschaft lassen sich oft eindeutig an der muskulären Körperhaltung ablesen. Ebenso die Vielzahl körperlicher Ausdrucksformen der Angst (wie schwitzen, Herzklopfen, rasche Atmung) oder der Wut (wie Muskelzittern, Zähne zusammenbeißen und Blutdruckanstieg). Diese körperlichen Reaktionen sind jedoch nicht spezifisch, sie können bei ganz gegensätzlichen Gefühlen auftreten, beispielsweise Herzklopfen sowohl bei Angst und Wut aber auch bei Verliebtheit und Freude.

Warum ist es so schwierig, körperliche Symptome auf bestimmte psychische Konflikte oder Spannungszustände zurückzuführen? Zum besseren Verständnis kärperlicher Symptombildung sei darauf hingewiesen, dass es keine „eins-zu-eins“-Zuordnung von körperlichen Symptomen zu bestimmten psychischen Konflikten gibt. Man kann also nicht davon ausgehen, dass Menschen, die beispielsweise Herzschmerzen oder Magenschmerzen entwickeln, unter jeweils ganz bestimmten seelischen Konflikten leiden. Es gibt somit keine Symptomspezifität, die es erlauben würde, von der Störung auf einen zugrunde liegenden Konflikt zu schließen.

http://www.hardtwaldklinik2.de/somatisierungsstoerungen.html 27.11.2011

Es ist also individuell verschieden, wie wir auf Widerstände reagieren und wo im Körper wir diese Reaktionen manifestieren. Auch in unserem Eingangszitat spricht Swami Sivananda bezüglich der ersten beiden Chakren nur allgemein von ". . .base desires and passions . . ." und danach nur noch von ". . . one`s mind becomes purified . . .".

Wir sehen derzeit nur eine Möglichkeit, zu einem einigermaßen aussagekräftigen Aura-?-Foto zu gelangen: Die Testperson fühlt in die entsprechenden Körperregionen hinein und entscheidet intuitiv, welche körperliche Aktivität oder Funktion sie dort verspürt. Die Person selbst hat ihre "emotionalen Nebenwirkungen"im jeweiligen Bereich mit der jeweiligen Intensität manifestiert, folglich können wir im Rückschluss auch eine entsprechende Einschätzung erhoffen.

Versuchen Sie es einmal selbst! Sie werden erstaunt sein, vorausgesetzt Sie haben sich Ihre Sensibilität bewahrt oder sie bereits wieder zurück gewonnen. Auch ein Kinesiologie-Test könnte das erreichen, wir wollen aber unsere geistigen Sinne reaktivieren und sensibilisieren und nicht erneut von physischen Sinnen abhängig werden.

Ordnet man jedem Chakra eine Farbe zu, lässt sich das Ergebnis nun durch unterschiedliche Farbintensitäten als Aura-?-Foto darstellen. Farbe ist Licht, eine elektromagnetische Welle, Teil der grobstofflichen Ebene. Eine Zuordnung der Chakren zu Farben ist somit, von intuitiven und individuell verschiedenen Wahrnehmungen abgesehen, willkürlich. Wir haben uns in diesem Punkt an der Farblehre von Lüscher orientiert, Rot für die Glut der Erde unter uns, Blau und Violett als Farbe des Himmels über uns. Das Programm beinhaltet die Möglichkeit, diese Zuordnung nach Ihrem persönlichen Empfinden zu modifizieren.

Jeder "Diagnose" sollte ein "Therapievorschlag" folgen: Ermuntern Sie die Testperson, die intuitiv wahrgenommenen "emotionalen Nebenwirkungen" zu spezifizieren, ihre Ursachen zu erkennen und die Blockaden aufzulösen, Ziel ist immer eine Chakrenaktivität von 100%. Nur wer seine Hindernisse überwindet, kann seine Ziele erreichen und sich weiter entwickeln, egal auf welcher Stufe er sich gerade befindet.


Kundalini-Yoga

Welche Ziele verfolgt Kundalini-Yoga, dem die Lehre von den Chakren entstammt? Nun, wenn wir als unsterbliches Bewusstsein oder Seele einen Körper nehmen, warum vergessen wir dann unsere göttliche Herkunft und fühlen und benehmen uns wie ein sterblicher Mensch? Warum bewegt sich dann unser Verstand zu den ". . . centres situated near the anus and the reproductive organ respectively . . ."? Ein gelegentlicher Besuch jener Regionen wäre ja nachvollziehbar, aber wieso eine andauernde zwanghafte Fixierung? Der Börsenguru Andre Kostolany soll das einmal so formuliert haben: ". . . bis Fünfzig dreht sich alles um den Sex, ab Fünfzig dreht sich alles um den Stuhlgang . . ." (Dr.Spitzbart, 2).

Und sind gesellschaftliche Faktoren wie Karriere, Reichtum, Macht etc. nicht auch ". . .base desires and passions . . ."? Vermutlich sähe unsere Welt etwas anders aus, wenn Kostolany hätte sagen können: : ". . . bis Fünfzig dreht sich alles um Beruf und soziale Verantwortung, ab Fünfzig dreht sich alles das Seelenheil und die geistig-spirituelle Weiterentwicklung der Menschheit. . .".

The thinking faculty is present only in human being. Man only can reason, reflect and exercise judgment. It is man only who can compare and contrast, who can think of pros and cons and who can draw inferences and conclusions. This is the reason why he alone is able to attain God-consciousness. That man who simply eats and drinks and who does not exercise his mental faculty in Self-realisation is only a brute.

Sri Swami Sivananda, VI

Wie weiter oben erwähnt, hat das Bewusstsein zwei Qualitäten, eine davon ist die Fähigkeit, sich etwas bewusst zu machen. Und sich dann offenbar damit zu identifizieren! Welche Bereiche in einem Körper oder welche Anreize einer Gesellschaft erregen am stärksten unsere Aufmerksamkeit? Welche Möglichkeiten haben wir, diesen fordernden Impulsen zu entkommen, die offensichtlich restlos alle Aufmerksamkeit für sich beanspruchen? Swami Sivananda verweist auf zwei Wege:

In Dhyana Yoga, ecstasy takes place through detachment from the world and mental concentration leading the variety of mental operation (Vritti) of the uprising of pure consciousness unhindered by the limitations of the mind. The degree to which this unveiling of consciousness is effected, depends upon the meditative power, Dhyana Sakti, of the Sadhaka and the extent of detachment from the world.

On the other hand, Kundalini is all Sakti and is therefore Jnana Sakti Herself - bestows Jnana and Mukti, when awakened by the Yogins. Secondly, in Kundalini Yoga there is not merely a Samadhi through meditation, but the central power of the Jiva, carries with it the forms of both body and mind. The union in that sense is claimed to be more complete than that enacted through methods only.

Though in both cases the body-consciousness is lost, in Kundalini Yoga not only the mind but the body also, in so far as it is represented by its central power, is actually united with Lord Siva at the Sahasrara Chakra. This union (Samadhi) produces Bhukti (enjoyment) which a Dhyana Yogi does not possess. A Kundalini Yogi has both Bhukti (enjoyment) and Mukti (liberation) in the fullest and literal sense. Hence this Yoga is claimed to be the foremost of all Yogas. . . .

Who, it may be asked,is the more divine; he who neglects and spurns the body or mind that he may attain some fancied spiritual superiority, or he who rightly cherishes both as forms of the one Spirit which they clothe?

Sri Swami Sivananda, 4, XXI

Sehr vereinfacht dargestellt: Entweder man entsagt der Welt und geht das Risiko erst gar nicht ein, oder man lernt unter göttlicher Anleitung damit zurecht zu kommen, eine Sichtweise ähnlich der von Gopi Krishna, welcher infolge seiner eigenen Transformationserfahrung Kundalini als einen Grundmechanismus der Evolution erachtete und von Dr. Lee Sanella - 1974 Mitbegründer der Kundalini-Klinik in San Francisco - darin auch entsprechend bestätigt wurde.

Wer seinen Fuß bereits auf einen der beiden Wege gesetzt hat, braucht ganz sicher keine Aura-?-Fotos mehr. Bis dahin aber sollten unsere Yogastunden motivieren to ". . . exercise his mental faculty in Self-realisation . . .", und auch dazu könnte unser Programm einen bescheidenen Beitrag leisten.

Erweiterung und Veränderung des Bewusstseins sind innere Prozesse, die von außen vielleicht vorbereitet und motiviert, aber nur vom jeweiligen Bewusstsein selbst vollzogen werden können. Was wäre dazu besser geeignet als Fragen, welche auffordern und ermutigen, durch eigene Nachforschungen Antworten zu finden? Fragen an den Alltag der Person, immer unter den Aspekten "Wie würde ein Gott sich in dieser Situation verhalten?", "Was würde er vielleicht denken und fühlen?" und "Wie würde er vermutlich handeln?" Um dann diese Erkenntnisse in kleinen und kleinsten Schritten im täglichen Leben umzusetzen!!!

Wenn wir im Denken leben und uns nicht außerhalb der Begrenzungen des Verstandes begeben wollen, bleiben wir in den Fesseln des Körpers gebunden. Wir verbleiben in Knechtschaft. Nur das Licht aus dem Inneren und die Führung von oben können uns von der dichten Unwissenheit, die uns eingehüllt hat, befreien. Wenn wir im Verstande leben, leben wir im Gefüge der Form. Wenn wir aber in der Seele leben, gehen wir in das Formlose ein und gelangen schließlich jenseits von Form und Fomlosigkeit. Wir werden dann zur weit wie das Universum gewordenen individuellen Seele und zur individualisierten Seele des Universums.
Es ist Yoga, der das höchste Geheimnis enthüllt: Der Mensch ist der Gott von morgen, und Gott ist der Mensch von heute.

Sri Chinmoy, 21, 115

Allerdings wird kaum ein Thema zwangsläufig zu sieben Fragen führen noch eine klare Chakren-Zuordnung ermöglichen. Hier ist meist Fingerspitzengefühl und Kenntnis der Zielgruppe erforderlich, zumal der Weg zu Samadhi bekanntlich etwas länger dauert und ein Fragenset somit nicht die gesamte Entwicklung abdecken kann, sondern immer nur einen kleinen Zeitabschnitt. In diesem Sinne haben wir die Fragensets 2-5 gestaltet, gerne können Sie diese modifizieren oder die noch leeren Fragensets 6-7 entsprechend Ihren oder den Bedürfnissen Ihres Klientels neu verfassen.


Literaturverzeichnis und Erläuterung

Als ich im Sommer 2011 nach Österreich fuhr, sah ich auf der A8 hinter München auf einem großen Plakat den Appell: "Halber Tacho Abstand". Mein Tacho hat einen Durchmesser von 15 cm. Bestand meine Aufgabe nun darin, bei einer Geschwindigkeit von 150 km/h zum Vordermann einen Abstand von 7,5 cm einzunehmen ???

Ein Fahrer, der unsere Kultur und Verkehrsgeschichte nicht kennt, dem unsere Symbolik und Ausdruckweise fremd sind, der vielleicht nicht einmal unserer Schrift und Sprache richtig beherrscht, wie würde er eine solche Anweisung ausführen???

Die Chakren-Lehre und Kundalini-Yoga haben ihre Wurzeln in Indien, die zugehörige "Fachliteratur" der Veden ist in Sanskrit verfasst, wir benötigen eine Übersetzung. Dazu kommt ...

". . . dazu kommt, dass der Veda ursprünglich ein geheimes Buch war, zugänglich nur für wenige. ... bot die Verschlüsselung der vedischen Lehren in einer stark symbolischen Sprache zusätzlichen Schutz vor der Vulgarisierung und dem daraus entstammenden Missverständnis seiner wahren Lehren. . .

Im Gang der Jahrhunderte wäre allerdings das Wissen um die innere Bedeutung dieser Verse und Begriffe fast gänzlich verschwunden und der äußere Aspekt als ihre vollständige Bedeutung angesehen worden."

Sri Chinmoy, 10

Kann eine zeitgenössische Übersetzung überhaupt noch etwas der ursprünglich beabsichtigten Informationen vermitteln? Wir sollten zumindest möglichst frühe Übersetzungen bevorzugen und auf Autoren achten, die sowohl mit der Kultur und Symbolik des alten Indien als auch mit unseren westlichen Welt und ihren Ausdrucksweisen bestens vertraut sind.

Und sie sollten selbst erfolgreiche Praktiker sein, denn nur die erfolgreiche persönliche Erfahrung mit den Dingen vermittelt die Fähigkeit, Symbolik von Tatsachen zu unterscheiden und nützliche Hilfen für eine praktische Umsetzung zu geben. Wir bitten die Freunde von Arthur Avalon um Verständnis, wenn sein Werk hier keine Verwendung findet. Sir John Woodroffe war ein exzellenter Kenner des Sanskrit und seine Übersetzung ist an Qualität unübertroffen, aber wie er selbst sagte, er war kein Mann der Praxis:

Es ist nicht Sinn und Zweck der vorliegenden Buchausgabe, das Wahre der Grundgedanken resp. das Nützliche der Methoden dieser Yogaform aufzuzeigen - eine Angelegenheit, die zu entscheiden ich jedem selbst überlasse - sie soll vielmehr als Erstversuch, besonders natürlich den am Okkultismus und Mystizismus Interessierten, eine vollere, genauere und vernünftigere Vorstellung über den Sachverhalt vermitteln.

Avalon, I.21

Auf praktischen Gebiete kann ich leider nur mit den in Büchern niedergelegten Anweisungen dienen und mit den mündlich erhaltenen diesbezüglichen Erläuterungen behilflich sein. Diejenigen, die weiter kommen wollen und diesen Yoga als wirksames Verfahren ausüben möchten, müssen sich vor allen Dingen seines Wertes und seiner Angemessenheit vergewissern und ihn dann von einem Guru (siddha) , der ihn erfolgreich absolviert hat, direkt erlernen. Seine Erfahrung allein wird entscheiden, ob der Kandidat mit einem Erfolg rechnen kann.

Avalon, II.23



Arthur Avalon, Die Schlangenkraft, Otto Barth Verlag, 7.Auflage 2003

Sri Swami Sivanana, Kundalini Yoga, The Divine Life Society, P.O. Shivanandanagar - 249 192
- Distt. Tehri-Garhwal, Uttar Pradesh, Himalayas, India. 1994

Sri Chinmoy, Veden, Upanishaden, Bhagavadgita, Diederichs Gelbe Reihe, München 1994

Gopi Krishna, Kundalini, O.W.Barth, Frankfurt, 2009

Lee Sannella, Kundalinierfahrung und die neuen Wissenschaften, Synthesis Verlag, Ausgabe 1987

Hans Peter Dürr, Geist, Kosmos und Physik, Crotona, Amerang 2010

Michael Spitzbart, Mentale Fitness (Audio-CD), Dr.Spitzbart’s Gesundheits-Praxis, FS-CD 8/49

Kurt Tepperwein, Die hohe Schule der Hypnose, Ariston, Genf 1986

Shalila Sharamon und Bodo J.Baginski, Das Chakra Handbuch, Windpferd, Aitrang 2000


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